Ein Teleskop für Kontinuum und H-Alpha

 Begonnen wurde die Sonnenfotografie mit einem kleinen Refraktor für das Kontinuum und dem Lunt H-Alpha Spezialteleskop. Nach einiger Zeit führten Überlegungen dazu, daß ein für beide Spektralbereiche nutzbarer Refraktor mittlerer Größe vorteilhaft wäre. Ein Hauptgrund war die Verbesserung der Auflösung durch eine größere Objektivöffnung und eine längere Brennweite. Wichtig außerdem ein stabiler Okularauszug zum Tragen von schwerer Ausrüstung, wie Kameras und Verlängerungstuben eines T2 Systems.

 Zunächst wurde ein relativ kompakter ED-Refraktor 102/714 mm F/7 angeschafft, der einen stabilen 3'' Okularzug besitzt - dazu passend noch einen motorischen Fokussierer, der sehr große Vorteile bei der Fernbedienung des Fernrohrs vom Innenraum auf den Balkon bietet, was ein unschätzbarer Vortiel ist. Diese Fähigkeit ist beinahe unabdingbar bei der Nutzung von Brennweitenverlängerungen. Die erste Zeit machte ich den Fotobetrieb mit einem Laptop neben dem Fernrohr, was aber große Probleme beim Abschirmen des Bildschirms gegen das Tageslicht bereitet. Das folgende Bild zeigt die Situation des "Sonnenobservatoriums":

 

IMGP1703 

Dieses Instrument wurde dann der optische Kern der Kontinuums und H-Alpha Anbauten, die in den weiteren Beiträgen im Detail beschrieben werden